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  Geplante Würfe/Puppieplans      Nachzucht/Offspring

 

Würfe mit unseren Deckrüden / Litter with our Studdogs


Erfahrungen mit dieser wunderschönen, intelligenten und vielseitigen Rasse, sammele ich

 schon seit mehr als dreizehn Jahren und lerne jeden Tag mit Freude dazu!

Im laufe dieser Jahre konnte ich sehr viele verschiedene Aussies kennen lernen und war bereits bei 

einigen Würfen dieser plüschigen Knutschkugeln dabei :o)

Wenn ich über diese schöne Zeit nachdenke, diese vielen Charaktere, das unterschiedliche Aussehen, diese unvergesslichen Erlebnisse und Momente, dann fällt mir nichts anderes ein, außer zu sagen:

 "Es gibt für mich nichts Schöneres"

Das Wunder der Geburt, egal ob Mensch oder Tier, hat mich schon immer brennend interessiert!

 

Diese warmen, noch nassen Welpen, mit ihren rosa-roten Nasen und ihrem ersten schrei! *schmacht*

Es gibt nichts schöneres, als nach einer Geburt Stunden lang vor der Wurfbox zu sitzen und den Welpen beim schlafen und träumen zu zuschauen, obwohl man schon seit über 24 Std kein Auge mehr zu gemacht hat! Nicht anders verhält es sich mit der menschlichen Geburt.

Auch Menschen-Babys sind einfach ein Wunder und auch sie könnte man den ganzen Tag bei allem beobachten was sie neues lernen. Als Mutter sieht man eine Hundegeburt auch noch einmal GANZ anders. Man leidet mehr mit der Hündin mit, bei jeder Wehe, zeigt mehr Mitgefühl und reagiert irgendwie intuitiver wenn etwas nicht stimmt wie es soll.

 

Eine Zucht sollte jedoch nicht nur auf dem Aspekt "Welpen sind so süß" basieren!

Klar sind Welpen süß und jeder seriöse Züchter hat sein Herz am rechten Fleck und

somit auch ein Herz für Welpen! ;o)

Warum fällt der Abschied nach 8 Wochen sonst so schwer?!

 

Trotzdem sollten auch noch andere Aspekte berücksichtigt werden, wie Gesundheit,

Charakter und Rassestandard!

Ein guter Züchter ist viel mehr als nur ein Mensch, der zwei Tiere miteinander verpaart und die Welpen mühsam aufzieht, aber bevor ich groß ausschweife, lasse ich lieber einen unbekannten Autor darüber berichten, was ein guter Züchter ist!!!

 

Wie die Amis einen guten Züchter, von einem schlechten unterscheiden:

 

KLICK HIER!

 

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Meine Zuchtgedanken

 

Eine Hündin die zur Zucht geeignet ist, muss bei mir vor ihrem ersten Wurf:

 

Mindestens 3 Jahre alt sein

° vom Kopf her gut ausgeglichen und gereift sein

 

Körperlich keinerlei Beschwerden oder Fehler aufweisen

HD+ED -frei-

Pedigree durch C.A Sharp ausgewertet sein

Augencheck als Welpe und jährlich als Zuchthund -frei-

DNA Test auf HSF4 Katarakt, CEA, PRA, Mdr1 und Abstammung getestet sein.

 

Charakterlich einwandfrei und dem Rassestandard entsprechen

° reserviert und gewisser Schutztrieb, aber dennoch freundlich,

intelligent und ein großer Arbeitswille, sowie den "Wille zu gefallen" zeigen.

 

Alltags- und Familientauglich sein

° Im Haushalt ruhiges, bis unauffälliges Temperament, bei Spiel und Sport

 jedoch viel Power und mit seinem Partner ein gutes Team bilden!


Seit dem Jahr 2005 beschäftige ich mich intensiv mit den verschiedensten Linien des Australian Shepherds. Mein Schwerpunkt liegt auf den Vielseitigkeits- und Arbeitslinien!

Show-Aussies sind oft sehr hübsch an zu schauen, blickt man dann jedoch hinter die Kulissen (Stammbaum), dann bekomme ich teilweise eine Gänsehaut!

 

Durch meine Recherche, mein stundenlanges von einer Seite zur anderen hüpfen, mein durst nach Wissen und Infos über diese Rasse und bestimmte Linien, unzählige Mails und Telefonate mit Gleichgesinnten, bin ich auch auf viele Krankheiten und deren Vererber gestoßen. So gut wie alles habe ich mir notiert. Meine Liste erstreckt sich mittlerweile über 4 Seiten und reicht von Augenkrankheiten, über Gelenkprobleme bis hin zu Krebs oder Epielepsie. Alles Hunde die entweder selbst davon betroffen sind oder deren Eltern, Geschwister usw.

 

Zucht bedeutet so viel mehr, wie zwei Hunde miteinander zu verpaaren!

Es kommt drauf an, WAS und WEN man miteinander verpaart um qualitativ gute Aussies zu bekommen! Würden alle so denken und handeln, dann wäre der Aussie nicht das, was er jetzt ist, ein Modehund, der sehr schnell den Weg Bergab nimmt :o(

 

Der Aussie ist ein Hütehund, sein Instinkt sollte also noch vorhanden sein, hat er diesen nicht, dürfte man ihn meiner Meinung nach garnicht mehr so nennen! Und ist dies beim zukünftigen Besitzer nicht erwünscht, dann sollte dieser sich evtl. nach einer anderen Rasse umschauen! ;o)

 

Blaue Augen, schön gefleckt, den muss ich haben!

(Viel zu viele Menschen denken nach diesem Prinzip) :o(


Der Rüde und alles drum herum

Wenn das alles im grünen Bereich ist, dann geht die Suche nach dem passenden Rüden los!

Gar nicht so einfach, denn neben der ebenfalls guten psychophysischen Lebenskraft und Gesundheit, muss der Rüde die Charaktereigenschaften der Hündin zum positiven verstärken oder ausgleichen.

Ist die Hündin sehr reserviert gegenüber Fremden, sollte man beim Rüden darauf achten, das er steht´s offen und freundlich ist.

Neben diesen ganzen Voraussetzungen und Anlagen, sollte ein Züchter auch auf die Abstammung achten.

Auch über die Gesundheit, sowie die Charaktereigenschaften der Groß- und Urgroßeltern und weitere Verwandte (Tante, Onkel, Halbgeschwister), soweit sie noch leben, sollte man sich selbst überzeugen und ggf. besuchen.

Gelenk- und Augen-Krankheiten, sowie Epilepsie können über sehr viele Generationen vererbt werden, sodass das Pedigree beider Elternteile sehr sorgfältig, bis mindestens 10 Generationen kontrolliert und so viel wie möglich rausgefunden werden sollte. Zusätzlich wird das Pedigree unserer Zuchthunde von CA Sharp (Spezialistin im Gebiet Krankheiten) ausgewertet, um unseren Welpenkäufern eine ehrlich Auskunft geben zu können und um eine perfekte Anpaarung zu planen.

 

Kein Pedigree (Stammbaum) ist Fehlerfrei, in jedem stecken Probleme, die man wiederrum mit einem passenden Rüden weitestgehend vermeiden oder ausgleichen kann.

Um sicher zu sein, das man die richtige Anpaarung gewählt hat und alle Krankheiten entdeckt wurden, ist es ratsam die Nachzucht bis zum zweiten Lebensjahr auf Augenerkrankungen und HD untersucht zu haben, damit man sich als Züchter vergewissern kann, das alles ok ist und evtl. eine Wurfwiederholung geplant werden kann oder weitere Probleme vermieden!

 

Sollte die Nachzucht gesund sein und die Hündin mindestens 2 Läufigkeiten ausgesetzt haben, dann kann der nächste Wurf geplant werden.

Eine Hündin bekommt bei mir nur alle zwei Jahre Welpen und max. drei Würfe. Wir leben MIT unseren Hunden, nicht VON ihnen, deswegen leben diese Hunde bis zu ihrem Lebensende bei und mit uns.

 

Nicht dem Rassestandard entsprechende, kranke oder Charakter fehlerhafte Tiere, werden bei mir NICHT in die Zucht gehen und gegebenenfalls in den Familien-/Freundes-/oder Bekanntenkreis ziehen.

 

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"Ich möchte einen gesunden Geist in einem gesunden Körper"

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Der perfekte Aussie ist für mich:

 

- nicht zu groß, hat ein gesundes, kompaktes Gebäude und mittellanges  Fell


- er hat den typischen Aussiecharakter, somit ist er sehr anhänglich, hat einen großen "Wille zu gefallen", ist fremden gegenüber etwas reserviert (speziell Hündinnen) und weis wie er einen zum lachen bringt


 - unterwegs ist er recht temperamentvoll, im Haus merkt man ihn meist nicht und ist jederzeit loyal


- er hat einen mäßig bis gut ausgeprägten Hütetrieb, jedoch nicht nervös oder gar aggressiv, wenn er nicht hüten kann!


- der Aussie ist ein verträglicher, sein Rudel über alles liebender, bester Freund

 

- Er ist sehr wachsam, aber trotzdem freundlich und kontrollierbar!

 

Kurz um, ein Allrounder ;o)

 

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Viele denken, wenn sie unsere oder die Beschreibung anderer Aussie-Besitzer/Züchter lesen, dass diese Rasse, der perfekte Familienhund sei !

Zu wem der Aussie aber wirklich passt und wie diese Rasse im Allgemeinen ein zu schätzen ist, das beschreibt Stefanie Gaden in ihrem Artikel:

Genie und Wahnsinn einer besonderen Hunderasse

Aussies sehen zwar süß aus, sie können aber auch anders!!