Allround´s Black Diamonds 'r Rare

Aus Püppi wurde Piper und aus einem kleinen schwarzen Rohdiamant ein sehr arbeitsfreudiger Rettungshund.

Piper war mein "Pick Puppy" und wäre fast hier geblieben, jedoch war ich zum Flash-Wurf schwanger und habe mich dagegen entschieden einen Welpen zu behalten und bereue es auch nicht, weil sie das perfekte Zuhause bei Nadine gefunden hat. Piper war ein unheimlich pfiffiges Welpi, immer auf zack und vorne mit dabei, sie ist auch heute immer dabei wenn es ums arbeiten geht und bringt ihrer Besitzerin viel spaß bei der Rettungshundearbeit.

 

Was ihre Besitzerin zu ihr sagt: 

 

 

Wie hat der Welpe den Umzug und Eingewöhnung gemeistert?

 

Piper habe ich mit gut 10 Wochen von Maike abgeholt. Sie hat sich sofort an meinen Rüden Scotty orientiert und auch immer seine Nähe gesucht. Da ich 700km weit weg wohne, habe ich bei einer netten Freundin übernachtet, damit ich nicht gleich wieder los musste. Piper hat am Abholtag, die ganze Zeit mit den dortigen Hunden getobt. Man musste sie schon bremsen und mal zur Ruhe kommen lassen. Sie hat sich schnell an ihre neue Situation gewöhnt und hat auch nicht geweint. Die lange Autofahrt hat sie auch super überstanden, mit vielen Pausen natürlich. Zuhause angekommen hat sie sich auch gleich wohl gefühlt, denn der große Scotty war ja da. Piper konnte schnell ohne gebell oder dergleichen allein bleiben. Hat zwar den welpentypischen Unfug gemacht, aber das gehört dazu. Im Großen und Ganzen war sie ein recht unerschrockenes Welpi, was den Umzug super gemeistert hat.

 

Wie war der Welpe am Anfang und was hat sich bis jetzt zum erwachsenen Hund geändert (Wesen/Charakter)?

 

Piper war ein unerschrockener Welpe, der auf fast alles mit Neugier zuging. Sie hatte kaum Angst vor etwas und hat neue Sachen sofort erkundet. Sie hat sich von Fremden, ihr unbekannten Personen, nicht immer gleich anfassen lassen. Andere Hunde waren kein Problem. Heute schaut sie erstmal und ist aussietypisch reserviert. Fremde Leute werden auch schon mal verbellt. Aber wen sie in ihr Herz geschlossen hat, der wird übermäßig freudig begrüßt und abgeknutscht. Sie schaut sich alles von weitem an und wägt ab ob es sich lohnt oder nicht. Manchmal ist sie auch unsicher und zeigt das mit knurren und dabei Schwanz einziehen, wenn eine Situation komisch ist.

 

 

 

Wie oft und was arbeitet der Hund?

 

Piper wird als Rettungshund in der Fläche und den Trümmern im BRH ausgebildet. Sie trainiert 2x die Woche, Mittwochs und Samstags. Mittwoch ist Gerätetraining, Unterordnung und Anzeigen angesagt. Samstag wird dann an der Suche gearbeitet.

 

Wie verhält er sich im Alltag, zu Mensch und Tier? (Zuhause/Unterwegs)

 

Zuhause: Also in ihrer, unserer, Wohnung ist sie ruhig, bellt nicht und liegt gern im Bett. Sie nervt nicht und wartet auf die Dinge die da kommen. Besuch wird erst mal geguckt, ob sie sie kennt. Wenn ja dann freudig begrüßt. Wenn nicht auch schon mal geknurrt, aber eher aus Unsicherheit. Wenn ich sie reinlasse und sie sich gesetzt haben ist Piper wieder entspannt. Die Leute können dann laufen und alles machen, das interessiert sie nicht mehr. Tiere muss sie kennen, dann sind sie auch in der Wohnung willkommen. Da gibt es dann auch schon ausgiebige Spieleinheiten.

 

Unterwegs: Auch hier ist es so, Leute die sie kenn werden freudig begrüßt. Andere schon mal angebellt oder auch angeknurrt. Kinder findet sie im allgemeinen überflüssig und die brauch sie nicht. Hunde, die sie nicht kennt, werden auch angebellt und angeknurrt. An der Leine noch mehr. Hunde die sie als Kleini kennengelernt hat, findet sie klasse und die werden freundlich begrüßt auch schon manchmal sehr unterwürfig. Andere Hunde, wo sie merkt, dass sie Schwäche zeigen gemobbt….mit Flanken zwicken. Sie zeigt auch gern mal Zähne, beißt aber nicht zu. Ihr ganzes Verhalten ist aber mehr Unsicherheit. Sie hat feste Freunde und die reichen ihr auch. Viele Hunde um sich rum braucht sie nicht.

 

Was sind seine Stärken?

 

Ja ihre Stärken sind doch ihr unheimlicher Arbeitswillen und das sie kein Jäger ist. Sie will alles recht machen. In der Rettungshundearbeit ist sie immer dabei und schaltet sofort um, da ist alles andere egal. Sie ist mein Schatten und wartet nur drauf wann sie endlich arbeiten kann. Auch ihrer liebenswerte Art mir gegenüber und derer die sie ins Herz geschlossen hat ist herrlich.

 

Was sind seine Schwächen?

 

Ist ihrer geringe Frusttrationstoleranz. Sie ist schnell auf 100 und überschätzt sich gern. Auch ihre Unsicherheit im Alltag ist manchmal hinderlich. Sie lässt viel mit Gebell raus und rennt auch schon mal gern in andere Hunde rein, wenn es ihr nicht schnell genug geht. Im Allgemeinen kann sie schlecht abwarten und aushalten und will immer dass es schnell geht.

 

Würdest du den Hund wieder nehmen? Würdest du etwas anders machen?

 

Mit dem heutigen Wissen würde ich so einiges anders machen. Würde ihre Ausbildung besser zusammen stellen, denn von einem Showi auf Arbeitslinie umsteigen ist doch ne Hausnummer. Die Hexe würde ich immer wieder nehmen mit allen Ecken und Kanten die sie hat.

 

 

 

Prüfungen:

 

BH-Prüfung: 27.09.2014